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Ostermarsch Mainz – Wiesbaden 2010

3. April 2010 — DIE LINKE. Stadtverband Mainz beim Ostermarsch am 3. April 2010, Abschlusskundegebung auf dem Mauritiusplatz in Wiesbaden. Es spricht Dr. Gernot Lennert (Landesgeschäftsführer DFG-VK Hessen), Live-Musik von den Popcorn Poets.  “Wir fordern die Abschaffung der Bundeswehr und die Ächtung von Krieg und Militär weltweit!”

DIE LINKE, Jan van Aken: Zum Ostermarsch auf die Straße

01.04.2010 – Deutschland führt Krieg in Afghanistan, jeden Tag sterben dort unschuldige Zivilisten. Deutschland exportiert auch mehr Waffen als jedes europäische Land. Abrüstung ist für diese Bundesregierung nur ein Wort. Noch immer stehen 20 amerikanische Atombomben hier in Deutschland. Guido Westerwelle tönt lauthals, dass diese Atombomben endlich abgezogen werden sollen, aber er tut nichts, aber auch gar nichts dafür. Wir haben die Vision einer Welt, die frei ist von Atomwaffen, einer Welt, die frei ist von Kriegen.

Dem Frieden eine Chance – Truppen raus aus Afghanistan!

Deutsche Soldatinnen und Soldaten sind keine Entwicklungshelfer in Uniform.
Die Bundeswehr tötet am Hindukusch. Nach dem Bombenabwurf in Kunduz wissen das alle. Heute sind über 100.000 ausländische Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan. Die Menschen in Afghanistan fühlen sich dadurch nicht befreit, sondern besetzt. Das nährt den bewaffneten Widerstand.

Jetzt sollen noch 40.000 weitere Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan Krieg führen. Davon 850 aus Deutschland. Die Bundesregierung will im Bundestag beantragen: Truppenaufstockung für Afghanistan. Mit der Mehrheit der Bevölkerung sagen wir dazu Nein. Wir fordern die Bundestagsabgeordneten
auf : Stimmen Sie mit Nein! Schicken Sie keine weiteren Truppen, sondern ziehen Sie diese ab! Nur dann hat der Frieden eine Chance, können die humanitären Hilfsorganisationen ungefährdet arbeiten. Wir rufen auf: Protestiert am 20. Februar gemeinsam gegen den Krieg. Macht den Abgeordneten
klar: Gegen unseren Willen schickt die Bundesregierung weitere Truppen
an den Hindukusch. Gegen unseren Willen werden weitere Milliarden für
den Krieg ausgegeben. Gegen unseren Willen werden neue Waffen eingesetzt.
Afghanistan braucht zivilen Aufbau, der verstärkt werden muss. Afghanistan
braucht kein Geld für den Krieg.

Deutschland steht erneut vor der Entscheidung. Mehr Soldatinnen und
Soldaten und mehr Waffen, damit mehr Tote und mehr Verletzte. Oder: Waffenstillstand, Truppenabzug und zivile Hilfe. Dafür demonstrieren wir. Dafür brauchen wir Unterstützung. Am 20. Februar und darüber hinaus.

Keine Erhöhung der Truppen – Frieden und Aufbau statt Unterstützung für
den Krieg! Am 20. Februar gemeinsam gegen den Afghanistan-Krieg!

Quelle: http://www.afghanistandemo.de/

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